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Röntgenjahr 2020

Die Erfolgsgeschichte

Als erste berichtete Anfang 1896 die Wiener „Presse“ über die mysteriösen, unsichtbaren Strahlen, die fast jede Materie durchdrangen. Über Telegraphenleitungen verbreitete sich die Nachricht von ihrer Entdeckung durch den deutschen Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in ganz Europa und Amerika.

Zeitungsartikel über Entdeckung der X-Strahlen.
Zeitungsartikel über Entdeckung der X-Strahlen. Quelle: Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.
ZAUBERSTRAHLEN: Nie zuvor hat eine physikalische Entdeckung eine solche öffentliche Resonanz gefunden wie die der X-Strahlen. In einer Zeit, in der Jules Verne seine Hauptdarsteller an den Grund des Meeresbodens und zum Mittelpunkt der Erde schickt, scheinen Strahlen, die Wände und den menschlichen Körper gleichermaßen durchdringen können, wie eine wahr gewordene Fantasie.


Bei ihm sei „der Teufel los“, schrieb Röntgen an seinen Schweizer Freund und Kollegen Ludwig Zehnder – obwohl er den Rummel hatte kommen sehen: „Ich hatte von meiner Arbeit niemand etwas gesagt: Meiner Frau teilte ich nur mit, dass ich etwas mache, von dem die Leute, wenn sie es erfahren, sagen würden: ‚Der Röntgen ist wohl verrückt geworden‘.“ Schon kurz nach der Entdeckung der Strahlen wurden sie in der Medizin eingesetzt. Durch die verbesserte Technik können in der modernen Medizin nicht nur Knochen sichtbar gemacht werden. Im Jahr 1979 wurde der britischen Forscher Godfrey Hounsfield für die Entwicklung des Computertomographen (CT) mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Auch im CT werden Röntgenstrahlen genutzt: Bei dieser Methode kann durch die Kombination verschiedener Röntgenbilder bei relativ geringer Strahlenbelastung eine 3-D Ansicht des Körperinneren erschaffen werden.

Allein in Deutschland werden nach Berechnungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) rund 140.000.000 Röntenuntersuchungen durchgeführt. Auch in anderen Naturwissenschaften, in der Kunst, der Archäologie und in der Sicherheitstechnik machen die Strahlen sichtbar, was dem bloßen Auge verborgen bleibt. In der Klimaforschung wird Röntgen beispielsweise eingesetzt um durch die Aufnahmen von Wachstumsringen von Korallen Rückschlüsse auf den Wandel von Umweltbedingungen ziehen zu können. In der Kunst werden alte Meister durchleuchtet um Original von Fälschung zu unterscheiden, denn auch Ölfarben aus verschiedenen Epochen absorbieren Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Die ganze Entstehungsgeschichte eines Bildes kann durch Röntgenaufnahmen sichtbar gemacht werden.


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