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Röntgenjahr 2020

Röntgens Einfluss auf die Kunst

„Was wären wir ohne Forschung“ - Unter diesem Titel - organisiert vom Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. als künstlerische Abrundung zum Jahr der klinischen Forschung - startete 2015 die Benefizausstellung der beiden Würzburger Fotografen Norbert Schmelz und Christoph Weiß.

Im Rahmen des Fotoprojektes befasste sich Norbert Schmelz mit den sogenannten X-Strahlen, wie Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen seine Erfindung 1895 zunächst nannte. 

Ihr Nutzen in der Medizin? Mit ihnen erhält man Abbildungen des Körperinneren und kann Abweichungen von der Norm erkennen, wie beispielsweise Knochenbrüche oder Veränderungen in Gewebe und Organen. Im Rahmen der Röntgendiagnostik, einem bildgebenden Verfahren, wird der Körper mit den Strahlen und unter Verwendung eines Röntgenstrahlers durchstrahlt. Dabei dringt die Röntgenstrahlung durch das menschliche Gewebe hindurch und trifft auf der anderen Seite des Untersuchten auf einen Fotofilm. Je mehr Strahlen dort ankommen, desto mehr färbt sich der Fotofilm schwarz. 

So geheimnisvoll die X-Strahlen Teile des Körpers durchdringen, so geheimnisvoll ist das Aussehen der Röntgenbilder. Fast gespenstisch und skurril wirken sie auf den ersten Blick. Und dennoch geben sie klar und deutlich Einblick in das Innere des Menschen. Nüchtern, rein faktisch und ohne Seele zeigen Röntgenaufnahmen, was hinter der äußeren Fassade steckt. Innen- und Außenansicht des menschlichen Körpers. Beide Seiten gemeinsam betrachtet ergeben ein neues Gesamtbild. 

Und genau dieses zeigen die Fotografien von Norbert Schmelz. Für seine Fotocollagen hat der Künstler zwei unterschiedliche Ausgangselemente gewählt. Zunächst wurden von den teilnehmenden Personen Porträts angefertigt. Anschließend hat Norbert Schmelz mittels Collagetechnik Ausschnitte von Röntgenaufnahmen integriert. Personen und Röntgenbilder sind dabei nicht zwangsläufig identisch, und dennoch ist ein neues Ganzes entstanden. Das nicht zuletzt darauf hinweisen soll, wie wichtig Forschung für das Leben von uns Menschen sein kann.  

Dauerausstellung im Sozialreferat der Stadt Würzburg 
Vier Jahre waren die Fotografien für einen guten Zweck auf Reisen. Seit Mitte 2019 haben sie – zusammen mit der Ausstellung „Das kann Selbsthilfe“ - im Sozialreferat der Stadt Würzburg (Karmelitenstraße 43) dauerhaft ihren Platz gefunden. 

Foto: Norbert Schmelz
Foto: Norbert Schmelz


Foto: Norbert Schmelz
Foto: Norbert Schmelz


Foto: Norbert Schmelz
Foto: Norbert Schmelz


Foto: Norbert Schmelz
Foto: Norbert Schmelz


Foto: Norbert Schmelz
Foto: Norbert Schmelz

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